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Bubi & Nicki

Bubi (Bild links) war mein Liebling unter den Wellis. Er hatte nicht nur eine stattliche Größe sondern war schneeweiß (leicht grau abgesetzt) mit roten Augen. Ich bekam ihn zusammen mit einem Weibchen (Sly) als ich 1991 ins Ruhrgebiet zog.

Beide führten 7 Jahre ein glückliches Vogelleben bis Sly auf einmal krank wurde und auf dem Weg zum Tierarzt starb. Bubi hat unter dem Tod seiner Sly sehr gelitten. Ich war damals aber zu naiv, dachte nicht an die Folgen der Einsamkeit von Bubi. Ich wusste, er war schon 7 Jahre alt und dachte, ich hätte ihn auch nicht mehr ewig. Ein Jahr war er alleine, bis auch er anfing, zu kränkeln. Er verlor Federn am Bauch und war bis auf den Flügeln und sein Köpfchen auf einmal ganz nackt. Kein Tierarzt konnte ihm helfen. Man hatte wohl versucht, ihm mit einer Halskrause seine neuen Federchen wieder wachsen zu lassen, aber das war nur von kurzer Dauer. Als sie ab war, rupfte er sich den neuen Federflaum wieder raus.

Auf Empfehlung von der Tierärztin, dass wohl ein neuer Partner die beste Medizin für Bubi wäre, habe ich nicht lange überlegt und habe über eine Züchterin Nicki (Bild rechts) zu uns geholt. Bubi wurde wieder lebhafter und konnte mit seiner Behinderung gut umgehen. Seine neue Partnerin half ihn, sein Federrupfen zu vergessen. Leider wuchsen an den kahlen Stellen keine neuen Federn nach. Im Gegenteil. Bubi fing an, seine Burzeldrüße, die nun auch frei von Federn war, auf zubeißen. Immer wieder blutete er, was zur Folge hatte, dass er durch den Blutverlust, sehr geschwächt war.

Er schlief nur noch und fraß kaum. Nicki konnte ihn auch nicht mehr zum Spielen ermutigen. Es dauerte nicht lange, da starb auch Nicki. Keiner wusste, was sie hatte. Sie lag eines Tages tot im Käfig. Darunter schien aber Bubi nicht sonderlich gelitten zu haben, denn sie kannten sich ja kaum. Sie war vielleicht 3 Monate bei uns. Bubi war nur noch mit sich selbst beschäftigt und biss sich immer wieder seine Burzeldrüße blutig. Weitere Experimente mit neuen Partnern wollte ich ihm ersparen. Der Tod seiner geliebten Sly, mit der er 7 Jahre zusammen war und das einsame Jahr danach, hat ihn wohl sehr krank gemacht.

Ich mache mir bis heute Vorwürfe, aber ich wollte ihm eine letzte Ehre erweisen: Ich wollte ihn zu seiner Sly in den Vogelhimmel schicken, wollte ihm weiteres Leid ersparen. Also ließ ich ihn gehen. Es hat mir damals fast das Herz zerrissen. Denn er war mein Lieblingswelli… vielleicht auch, weil er nicht nur etwas ganz besonderes war, sondern weil ich ihn auch so lange hatte…

 
 
 
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