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Jerrymie
Jerrymie, ein fünf bis sieben 7 Jahre alter Halbstandardhahn kam als Ersatz für Bobby zu uns.
Über ein Vogelforum habe ich recht schnell einen möglichen Vogelpartner für meinen Freddy gefunden.
Es sollte ein gleichaltriger Welli sein, damit er zu meinem Freddchen passt und ich evtl.
irgendwann mal keinen Partner mehr zukaufen muss wenn ein Vogel stirbt.
Für uns war klar: Bevor die Beiden zusammen kommen, muss der „Neue“ erst einmal untersucht werden.
Also brachten wir ihn zum vogelkundigen Tierarzt unseres Vertrauens.
Jerrymie – so nannten wir unseren Neuzugang später - wurde beim Doc auf PBFD und Parasiten
ebenso untersucht wie auf gesunde Organe. Jerry blieb bis zum Ergebnis beim Tierarzt in Quarantäne,
die nach ca.7 Tagen abgeschlossen und Jerrymie nachweislich kerngesund war.
Für mich folgte der schlimmste Gang. Während Bobby eingeschläfert wurde, lernte Freddy seinen neuen Partner kennen.
Daheim angekommen, kamen beide Wellis…also Freddy und Jerrymie sofort in einen neuen großen Käfig,
den wir extra noch besorgt hatten.
Nach anfänglichen Flugschwierigkeiten hatte Jerrymie nach und nach das Fliegen wieder erlernt.
Wir vermuten, dass er ein reiner Käfigvogel war und daher das Fliegen nie so richtig kennengelernt hat.
Aber Freddy hat ihn schon gezeigt, wo es lang geht. Er lockt Jerry mit lauten
Geräuschen in seine Nähe.
Nach und nach wurden die Flüge von Jerry immer größer und irgendwann kam dann für uns der Tag,
wo wir wussten, jetzt können wir sie auch ohne Beobachtung raus lassen. Jetzt wussten wir,
die Beiden kann nichts mehr trennen.
Tagsüber, so bald es hell wird, fliegt Jerry mit Freddy wie wild durchs Zimmer.
Mein Freund hat im Fenster einen Naturast als Sitzstange befestigt, so dass die Zwei einen tollen
Blick nach draußen haben. Jerry ist da wo Freddy ist, und der sitzt jetzt wo er einen flugfähigen
Partner gerne auf dem neuen Aussichtsplatz und es ist toll zu sehen wie gut sich Jerry eingelebt
hat und wie wohl er sich fühlt.
Wenn ich mich abends schon mal in mein Zimmer setze, um Fernsehen zu schauen, habe ich kaum Ruhe.
Es ist ein Geflatter und Gepiepe. Man versteht manchmal sein eigenes Wort nicht.
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